Beratung

Mit über 200.000 Vereinen ist die deutsche Vereinslandschaft ebenso vielfältig wie unüberschaubar. Hierbei handelt es sich vorwiegend um kleine Vereine, die sich keine gut bezahlten „Pressesprecher“ leisten können. Die „Öffentlichkeits-und Pressearbeiter“ der Vereine sind meist große Idealisten, die sich mit wenig Mittel, aber mit viel Enthusiasmus in ihrer Freizeit für die Belange ihres Vereins und dessen Ziele engagieren. Gute PR ist jedoch nicht in erster Linie von einer gut gefüllten Vereinskasse, sondern vor allem von einer gesunden Mischung aus Einfallsreichtum und Fingerspitzengefühl abhängig. Wobei man natürlich die wesentlichen PR-Grundsätze beachten muss.

Zunächst ein paar Bemerkungen zum Begriff „Öffentlichkeitsarbeit“. Dieser Begriff ist identisch mit dem amerikanischen „Public Relations“ (öffentliche Beziehungen) oder kurz PR. Beim Stichwort PR denkt manch einer an „billige Reklame“, an „unseriöse Einflussnahme auf Journalisten“, an „einseitige Meinungsmache“oder schlicht an „Augenwischerei“.Gute Öffentlichkeitsarbeit ist aber weder Schönfärberei noch Werbung, schon gar nicht Schleichwerbung; das gilt für Vereine genauso wie für Unternehmen.