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Im Südosten Berlins:
Treptow-Köpenick
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Lokale Agenda 21 Treptow-Köpenick

Agenda 21 ist ein Arbeitsprogramm für das 21. Jahrhundert, welches seinen politischen Ursprung auf einer Konferenz im brasilianischen Rio de Janeiro erhalten hat. 1992 trafen sich dort Vertreter von 179 Staaten, um über die Zukunft unseres Zusammenlebens zu beraten. Gemeinsamer Ausgangspunkt ihrer Überlegungen war, dass ein Weiter-So-Handeln nachfolgenden Generationen auf unserem Planeten große Probleme bereiten würde, denn wir leben heute auf Kosten unserer Kinder und Enkel. Es müssen also Lebensweisen gefunden werden, in denen jede Generation von der sie umgebenden Welt höchstens so viel „nimmt“ wie sie auch „gibt“.

Notwendig ist daher, so die wichtigste Schlussfolgerung der Rio-Konferenz, nachhaltiges Handeln. Der Begriff der Nachhaltigkeit hat seinen Ursprung in der Forstwirtschaft, die seit jeher in größeren und periodischen Zeiträumen denkt und handelt. Der Grundgedanke ist: Wird etwas der Natur in größerem Ausmaß entnommen, so muss zugleich Sorge dafür getragen werden, dass das Entnommene in derselben Zeitperiode vor Ort wieder ersetzt wird.

Ein weiteres Ergebnis der Rio-Konferenz war, dass die Behandlung globaler Probleme nicht „von oben“ gesteuert werden soll, sondern dass vor allem das Handeln „vor Ort“ gefragt ist, denn zu spezifisch seien die Verhältnisse in den jeweiligen Regionen. Somit ergebe sich das Motto: Global Denken, Lokal Handeln! Die Kommunen wurden aufgefordert, eine Lokale Agenda 21 zu erarbeiten. Dies gelang im Land Berlin und insbesondere im Bezirk Treptow-Köpenick.

Zu den wichtigsten Bestandteilen im Agenda-Prozess zählen Arbeitsgruppen in Bereichen wie Umweltbildung, Computer-Recycling und Städtepartnerschaft, die nachhaltiges, also zukunftsgerichtetes Handeln befördern sollen.

Maßgebliche Unterstützung finden die lokalen Agenda 21-Aktivitäten im Bezirk Treptow-Köpenick durch die Kommunale Ökumene, die mit ihrem Leitsatz “Die Schöpfung bewahren” ebenfalls eine nachhaltige Zielsetzung verfolgt. Mehrere Projekte, so zum Beispiel ein Interkultureller Garten im Ortsteil Altglienicke, werden im Rahmen der Lokalen Agenda 21 von der Kommunalen Ökumene betreut.

Am 26. und 27. September 2008 beging der Lokale Agenda 21-Prozess Treptow-Köpenick sein 15-jähriges Bestehen.

Die Ökumenische Initiativgruppe Eine Welt Treptow-Köpenick lädt ein zum:

Ökumenischen Forum Treptow-Köpenick

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